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Tennis-Gemeindemeister ermittelt

 

Wie in jedem Jahr haben die Tennisabteilungen des ASC Loope, des TSV Ründeroth und des VfL Engelskirchen auch in diesem Jahr im Rahmen der Gemeindemeisterschaften ihre Besten ermittelt. Diesmal war der TSV Ründeroth Ausrichter des drei Monate währenden Turniers. Das war auch gut, denn so konnte man am Finaltag – an dem die Schönwetterphase leider eine Pause einlegte – auf die angrenzende Ründerother Tennishalle ausweichen.

 

Mit drei Titeln war Uwe Kaltenbach vom TSV Ründeroth der alles überragende Athlet des Turniers: Gemeinsam mit seinem Partner Ralph Wissmann sicherte er sich zunächst den Titel im Herren-Doppel (6:4 6:1 gegen die Looper Formation Richard Klewin und Elmar Klebanowski) und gewann anschließend mit Susi Neisemeier das Mixed-Finale gegen die Ründerother Kollegen Saskia Hombach und Volker Kaufmann mit 6:2 6:2. Eigentlich hätte Kaltenbach am Finaltag noch im Herren 50-Endspiel antreten müssen, doch die Turnierleitung hatte ein Einsehen und verschob den Termin spontan – nicht etwa, weil Kaltenbach die Kondition verließ, sondern weil er an diesem Nachmittag zum ersten Mal Großvater wurde und es ihn zu Tochter und Enkelkind zog. Das Spiel gegen Volker Schumacher vom ASC Loope wurde drei Tage später nachgeholt. Hier war der 14 Jahre ältere Tennisveteran Schumacher chancenlos: Uwe Kaltenbach gewann mit 6:1 und 6:0.

 

In der Herren-Konkurrenz erwies sich Lukas Holzapfel als stärkster Tennisspieler der Gemeinde. Der für den VfLEngelskirchen startende 18-Jährige traf im Finale auf den Ründerother Markus Vigener. Den hart umkämpften ersten Satz konnte Holzapfel im Tiebreak mit 7:5 für sich entscheiden, den zweiten Durchgang gewann er klar mit 6:1 gegen den fast doppelt so alten Vigener.

 

Bei den Damen setzte sich Kathrin Landsberg durch. Der Weg ins Finale war für die Engelskirchener Oberliga-Spielerin allerdings kein Durchmarsch gewesen: Zweimal hatte sie erst im Champions-Tiebreak  gewonnen, und auch das Endspiel gegen die Ründerotherin Nadja Braatz  konnte Landsberg mit 3:6 7:5 10:3 nur knapp für sich entscheiden. Der Titel im Damen-Doppel ging aufgrund von Verletzungsproblemen ohne Endspiel an die Ründerother Paarung Neisemeier/Braatz.

 

Die Sieger in den Einzelkonkurrenzen der Erwachsenen konnten sich nicht nur über den Gewinn des Titels und die anschließende Ehrung durch Bürgermeister Gero Karthaus freuen, sondern auch über großzügige Sachspenden u. a. des Hauptsponsors Autohaus Kaltenbach.



 

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Die Finalisten der Gemeindemeisterschaften 2016

 

Nach langer Zeit wurden in diesem Jahr auch wieder die Gemeindemeister bei den Kindern und Jugendlichen ermittelt. Bei den Junioren setzte sich Philipp Henning vom TSV Ründeroth durch. Die Junioren 14-Konkurrenz entschied Maximilian Fleischhauer für sich. Er schlug im Finale seinen Vereinskollegen vom ASC Loope Vincent Klewin mit 6:0 7:5. Das Endspiel der Juniorinnen machten ebenfalls zwei Looper Spielerinnen unter sich aus. Hier siegte Annamaria Tessitori mit  6:2 6:1 gegen Ronja Schönbein.  In der Mädchen 14-Konkurrenz kam es zu einem reinen Ründerother Duell: Die 13-jährige AmelieHelmenstein bezwang ihre zwei Jahre jüngere Vereinskollegin Lara-Sophie Reuter mit 6:2 6:2.

 

Der Looper Nachwuchs machte die Kreismeistertitel unter sich aus.

 

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Vincent Klewin, Maximilian Fleischhauer       




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Annamaria Tessitori, Ronja Schönbein